Unser Konzept 

Schwerpunkt "Natur"

Wald- und Naturpädagogik erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Über 1000 Kindergärten gibt es schon mit diesem Schwerpunkt und es werden mehr und mehr neu gegründet, aber es fehlen speziell ausgebildete Fachkräfte für diesen Bereich. Aber auch in allen anderen Kitas oder Jugendwohngruppen, wird das Thema Nachhaltigkeit immer aktueller und ein Paradigmenwechsel „zurück zur Natur“ lässt sich vielerorts erkennen. 

Mit den Unterzeichnern der Präambel zur Agenda 2030 sind auch wir entschlossen „unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Wir sind entschlossen, die kühnen und transformativen Schritte zu unternehmen, die dringend notwendig sind, um die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit zu bringen.“ (Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung)

Ein weiteres großes Thema in den Kindergärten ist die Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen. Die staatlichen Fachschulen bereiten die angehenden Erzieherinnen nicht auf diese Herausforderungen vor. Es gibt den Bildungsgang „Heilerziehungspflege“, der die Auszubildenden nicht auf pädagogische Aufgaben für Kinder vorbereitet und ebensowenig werden die ErzieherInnen in heilpädagogischen Aufgaben geschult. Eine Verzahnung dieser beiden Felder ist uns besonders wichtig. Wir erstellen Konzepte, wie Inklusion im Kindergarten gelingen kann und wie unsere Studierenden die Kinder und ihre Eltern auf die weitere (inklusive) Schulbildung vorbereiten können. Naturraumpädagogik, tiergestützte Pädagogik, Marte Meo sowie kunstpädagogische Ansätze sind auch im Hinblick auf Inklusion richtungsweisend. 

Durch modernere ganzheitliche Lernmethoden, die sich auf neuste Neurowissenschaftlichen Erkenntnissen stützen, ist es möglich Fachwissen in kürzerer Zeit als vielerorts üblich effizient zu erlangen. Unsere Lehrenden haben verfügen alle über eigene Praxiserfahrung in sozoalen Bereichen und möchten für Ihre Auszubildenden Mentoren sein. Es ist für unser Konzept wesentlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler zu jedem Zeitpunkt ein selbstbestimmtes Subjekt ihres eigenen Lernens sind und den Raum bekommen, ihren Interessen mit Begeisterung und intrinsisch motiviert nachzugehen. Wir möchten der Forderung der KMK nachkommen, unverzweckte Freiräume bereitzustellen, „Freiräume für die Ausbildung von Gestaltungskompetenzen, die Partizipation, selbstständiges Lernen und kreatives Gestalten ermöglichen.“

Lernen soll mehr projektbezogen und mit unmittelbarem Praxisbezug erfolgen. Jeder Auszubildende soll darin unterstützt werden, sein eigenes Potential zu entfalten. 

Unsere Vision von einer modernen Ausbildung

Rückbesinnung auf unsere Wurzeln unter Einbeziehung moderner Technologien

Wir möchten eine Fachschule für Sozialpädagogik mit und in der Natur schaffen, in der mit Freude und Begeisterung gelehrt und gelernt wird.  Gemeinschafts- und Naturerleben sollen im Vordergrund stehen sowie eine Kultur wertschätzenden Miteinanders, in der Potentialentfaltung ganz natürlich gelingen kann. Wir möchten motivierte Erzieher:innen ausbilden, die Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisieren, die eine positive Haltung gegenüber der Inklusion entwickelt haben und fit sind für aktuelle Herausforderungen im Kindergartenalltag. 

Wir möchten pädagogische Fachkräfte ausbilden, die neben pädagogischem Fachwissen zu Persönlichkeiten heranreifen, die sich als Teil der Natur und in Symbiose mit der Natur begreifen, die Natur und das Leben als kostbar, schützens- und liebenswert erleben und in der Lage sind, dieses Bewusstsein für unsere Umwelt in unseren Kindern zu verankern.

Gleichzeitig ist es uns wichtig nicht den Anschluss zu verlieren und Medienkompetenzen und modernste Technologien in Bezug auf individuelle Lebensführung, nachhaltiges Wohnen und Arbeiten zu vermitteln. Ein ebenso wichtiges Aufgabenfeld ist es, Kinder mit besonderen Bedürfnissen begleiten zu können und unsere Studierenden auf inklusive Tätigkeiten in Kindergarten, Heim und OGS vorzubereiten. Sie sollen ein Bewusstsein für Menschen mit besonderen Bedürfnissen erlangen, die Fähigkeit erlangen, Menschen in Kontakt mit ihren Ressourcen zu bringen, Eltern beraten und den Übergang in die Schule gestalten zu können. 

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